Das Regionalmanagement
Unter Regionalmanagement ist zunächst die Leitung, Gestaltung und Steuerung einer Region, die sich dabei den Prinzipien der regionalen Vernetzung, der Kooperation sowie kommunaler Allianzen bedient, zu verstehen. Das Regionalmanagement umfasst alle Aufgaben, die zur Initiierung, Organisation und Umsetzungsbegleitung der ländlichen Entwicklungsprozesse notwendig sind. Diese können umfassen:
- die Identifizierung und Beförderung der geplanten Projekte
- die Information, Beratung und Aktivierung der Bevölkerung
- die Identifizierung und Erschließung regionaler Entwicklungspotenziale
Die Nennung dieser zentralen Aufgaben heißt jedoch nicht, dass diese die Regionalmanager/innen im Alleingang erledigen – vielmehr ist gemeint, dass das Regionalmanagement ein wichtiger Schlüssel dafür ist, damit Kooperationen in einer Region entstehen, die zu den genannten Wirkungen führen. Das Regionalmanagement ist eine Kommunikations- und Kooperationsaufgabe, bei dem alle Fäden der integrierten ländlichen Entwicklung zusammenlaufen, die u.a. beim ILEK gebildet wurden. Da das Regionalmanagement im Steuerungszentrum des Prozesses ländlicher Entwicklung steht, wäre es ideal, wenn das Regionalmanagement als Team mit zwei bis fünf Mitarbeitern arbeiten kann. Ein solcher organisatorischer Kern im Zentrum des Netzwerks ist dann auch in der Lage, die vielfältigen Aufgaben zu bewältigen.